Analytische Psychotherapie

Analytische Psychotherapie

Die analytische Psychotherapie ist ein tiefenpsychologischer Ansatz, bei dem Ihre aktuellen Beschwerden im Kontext früher Beziehungs- und Lebenserfahrungen erkundet und bearbeitet werden. Sie beruht auf dem Verständnis, dass frühere Erlebnisse, insbesondere in der Kindheit, eng mit emotionalen Interaktionsmustern und Beziehungsmustern im Erwachsenenalter verknüpft sind. Um diese nachhaltig zu verändern, findet die analytische Psychotherapie in mehrmaligen wöchentlichen Sitzungen (2 bis 4 mal die Woche) im Liegen oder auch Sitzen statt und geht über einen längeren Zeitraum (mehrere Jahre).

Ziel der analytischen Psychotherapie

ist es, unbewusste Konflikte, Ängste und Wünsche in ihrer tieferen Bedeutung zu verstehen und durchzuarbeiten und langfristig zu verändern. So können wiederkehrende, teilweise dysfunktionale Muster im Denken, Fühlen und Verhalten verändert werden. Dies erfordert einen stabilen therapeutischen Rahmen mit ausreichend Kontinuität und Verbindlichkeit. Der therapeutische Prozess verknüpft gegenwärtiges Erleben mit früherem Erleben und bezieht die Beziehung zwischen Patient:in und Therapeut:in mit ein, um unbewusste Dynamiken zu überwinden.